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SLICE SLICE BABY! Hausgemachte Pizza mit Cheddar, Rucola und Parmaschinken sowie Feldsalat mit Cheddar, Granatapfelkernen & kandierten Walnüssen

By Sonntag, Oktober 8, 2017 3 Permalink 6

  – enthält Werbung für Kerrygold – 

 

 

 

You had me at Pizza. So ist das. Es gibt Pizza und das Frollein ist am Start. Sowas von. Aber bitte die mit dem hauchdünnen Boden und dem ultraknusprigen Rand. Heissa! Ja, Pizza ist eine Wissenschaft für sich. Und wer mir eine verdammt gute Pizza kredenzt, der wird mich so schnell nicht mehr los. Ach, erwähnte ich schon, dass die Vorfahren des Gatten Italiener sind?

Obwohl wir trotzdem keinen Pizzastein, geschweige denn einen Steinofen besitzen, habe ich mich trotzdem an dieses Wagnis der hausgemachten Pizza herangetraut. Mit einem kleinen Trick funktioniert das nämlich auch so. Mehr dazu gleich im Rezept. Denn wer nicht wagt, der gewinnt ja auch niemals den Pizzapokal, nech.

Die Belagwahl fiel diese Mal neben der selbstgekochen Tomatensoße auf Klassiker wie Rucola und Parmaschinken, sowie vorher in Knoblauch-Öl eingelegte Cherrytomaten. Für den zusätzlichen Geschmackskick durfe es ein geriebener irischer Cheddar sein. Klitzekleine fusion cuisine quasi.

 


 

 

Und ich hätte sie ganz alleine gegessen, wären da nicht die zwei Herren des Hauses gewesen. Ratzi fatzi weg war die. Wie gewünscht und in den kühnsten Träumen erhofft, hausgemachte Pizza wie frisch von Pizzabäcker Guiseppe aus Dublin rübergebeamt. Ich lege Euch dieses feine Pizzarezept somit sehr ans Herz.

 

 

Und hier ist es:

 

Knusprige hausgemachte Pizza mit Cheddar, Rucola und Parmaschinken

 

 

Für 4 Personen

 

Für den Teig

500 g Mehl (Typ 405)

2 TL Salz

300 ml Wasser, lauwarm

5 g frische Hefe

 

1. Mehl mit Salz in einer großen Schüssel vermengen. Die Hefe im lauwarmen Wasser lösen und zu der Mehlmischung geben. Anschließend 20 Minuten (ganz wichtig) mit den Knethaken der Küchenmaschine kneten.

2. Den Teig in vier Portionen teilen, einzeln in Frischhaltefolie einpacken und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

 

Für die Tomatensoße

2 Schalotten

3 EL gutes Olivenöl

1 Knoblauchzehe

400 g Passata / Tomatenpüree

1 EL Süßrahmbutter (z.B. von Kerrygold)

Salz

Pfeffer

 

1. Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit Olivenöl etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Knoblauch schälen, ebenfalls in kleine Würfel schneiden und mit dem  Tomatenpüree in den Topf geben. 2o Minuten köcheln lassen und zwischendurch umrühren. Mit Butter, Salz und Pfeffer abschmecken.

2. Die Soße mit einem Stabmixer fein pürieren und bis zur Weiterverarbeitung auf Seite stellen. Tipp: Sie lässt sich wunderbar am Vortag zubereiten und bis zum Verbrauch mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank lagern.

 

Für den Belag

250 g Dattelcherrytomaten

1 Knoblauchzehe

100 ml Olivenöl

1/2 TL Salz

Pfeffer

100 g Rucola / Rauke

300 g Kerrygold Original Irischer Cheddar, gerieben

120 g Parmaschinken / Prosciutto di Parma

 

1. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Knoblauchzehe schälen und in kleinste Würfel schneiden. Tomaten mit Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Rucola waschen und gegebenenfalls Stiele entfernen.

 

Für die Pizza

 

1. Den Backofen auf 260 Grad Ober-/Unterhitze inklusive dem umgedrehten Backblech vorheizen. Die einzelnen Pizzen auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen (etwa 2-3 mm dick) und den Rand etwa 1 cm umschlagen. Diesen mit den Fingen fest drücken. Die Pizzen auf jeweils ein Stück Backpapier legen und mit der vorgekochten Tomatensoße dünn bestreichen. Den Käse auf der Pizza verteilen und ein paar eingelegte Tomaten darauf geben. Tipp: Wer mag hebt ein paar frische Tomaten auf und legt diese nach dem Backen auf die Pizza. Diese Kombination aus eingelegten frischen und gegarten Tomaten schmeckt ganz hervorragend. Die Pizzen mit dem Backpapier auf das heiße Backblech legen und jeweils 4-5 Minuten im Ofen backen, bis der Käse geschmolzen und der Rand schön knusprig ist.

2. Rucola und Parmaschinken auf den heißen Pizzen verteilen und etwas von der Olivenöl-Knoblauch-Mischung darüber geben, in der die Tomaten lagen. Die Pizzen sofort servieren und genießen.

 

 

 

 

 

Für das Team Anti-Kohlenhydrate habe ich noch ein köstliches Salätchen gezaubert. Nein, ohne Mais, das ist ebenfalls der Cheddar, nur in Würfelform. Zur Feier des Tages darf ich hier deswegen auch zwei Rezepte auffahren, denn beide Sorten – Original irischer Pizzakäse und Original Irischer Cheddar gerieben  von Kerrygold –  findet Ihr nun ab sofort im Kühlregal Eures Vertrauens. YAY!

 

 

Der Feldsalat mit Cheddar, Granatapfelkernen & kandierten Walnüssen funktioniert als Beilage oder auch als Hauptspeise wunderbar. Einfach die Mengen anpassen und bei der Hauptspeise Baguette dazu reichen, welches in Öl und Knoblauch geröstet wurde. *Nur für #teamkohlenhydrate Die crunchigen, süßen Walnüsse sind ein echtes Träumchen dazu.

 

 

Abgerundet wird diese süß-herzhafte Kombination durch ein Honig-Senf-Dressing, das hier auch bei vielen anderen Salaten zum Einsatz kommt. Mega gut! Die Grantapelkerne kann man auch wunderbar gegen Birnenspalten austauschen, die man kurz in etwas Butter scharf angebraten hat. Beides perfekt für den Herbst.

 

Feldsalat mit Cheddar, Granatapfelkernen & kandierten Walnüssen

 

 

300 g Feldsalat

1 Granatapfel

100 g Walnüsse, ohne Schale

4 EL Zucker

1 TL Zimt

2 EL Wasser

4 TL Senf

5 TL Honig

4 EL Walnussöl

8 TL Rotweinessig

Salz

Pfeffer

100 g Kerrygold Cheddar Salatwürfel

 

1. Feldsalat putzen, waschen und abtropfen lassen. Granatapfelblütenansatz entfernen, Granatapfel an den Seiten mit dem Messer einschneiden, aufbrechen und die Kerne herauslösen.

2. Für die kandierten Walnüsse Nüsse, Zucker, Zimt und Wasser  in eine für die Mikrowelle geeignete Schüssel geben und vermengen. Die Schüssel abdecken und 2 Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle stellen. Erneut umrühren und für weitere 2 Minuten in die Mikrowelle stellen. Die Nüsse auf einem Backpapier ausbreiten und abkühlen lassen. In mundgerechte Stücke zerteilen.

3. Für die Vinaigrette Senf und Honig in einer kleinen Schüssel verquirlen. Walnussöl und Essig unter rühren hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Den Feldsalat auf den Tellern anrichten. Mit Granatapfelkernen, Walnüssen und Cheddar garnieren und der Vinaigrette beträufeln.

 

Heieiei, beim Schreiben habe ich jetzt aber ganz schön Appetit bekommen…ich bin mal in der Küche.

Habt den allerschönsten Sonntag,

<3  Dani

Fotos und Pizzatester_Herr K.

Kürbistarte mit frischen Feigen & Cheddar sowie Pumpkin Bread Rolls mit süßer Zimtbutter – Hui, gleich zwei Rezepte für den goldenen Herbst.

By Sonntag, Oktober 1, 2017 14 Permalink 7

– Enthält Werbung für Kerrygold  – 

 

 

Juchu, da ist er ja, der goldene Herbst! *von dem Regentag gestern mal abgesehen

Neben all den prächtigen Farben und dem obligatorischen Kastaniensammeln, Bastelnachmittagen mit dem Kind, schönstem Licht und cozy Kakaotrinken auf der heimischen Couch hat diese wunderschöne Jahreszeit auch zwei einfache und ebenso köstliche Kürbisrezepte an Bord. Nur zwei? Ach, natürlich gibt es unzählige und ganz wundervolle weitere – Habt Ihr eins? Dann verlinkt es mir doch gerne in den Kommentaren! – doch diese zwei beiden sind meine aktuellen Lieblinge. Also: Hingesetzt und aufgetischt! Es gibt ofenwarme Kürbistarte mit frischen Feigen, Cheddar und Kurkuma, sowie knusprige Pumpkin Bread Rolls mit süßer Zimtbutter. Herrlich. Ich wünsche Ihr könntet ihn riechen. Diesen unwiderstehlichen Brötchenduft. Könnt Ihr?

 

 

 

 

Hier bei uns zu Hause sind wir übrigens ziemlich große Kürbisfans und sobald einer von uns das erste Exemplar entdeckt wird losgebacken und gekocht. Oder auch losgerannt, durch das große Kürbislabyrinth auf unserem Lieblingsbauernhof. Schummeln erlaubt.

Dieses Jahr habe ich mich jedoch zum ersten Mal an eine Art Brötchen-Ikebana gewagt. Damit meine knusprigen und saftigen Kürbisbrötchen nicht nur so heißen, sondern auch ein wenig mehr nach Kürbis aussehen. Keine Bange, das ist wie Basteln für Anfänger, also ran an die Kordel. *mehr dazu gleich im Rezept 

 

 

Und während man sich ein knuspriges Kürbisbrötchen mit kalter Zimtbutter gönnt, denkt man an diese betörende Tarte…

 

 

 

Tarterataaa! Die da gerade im Ofen backt. Mit aromatischen Cheddar, den frischen Feigen und dem krossen Sesamboden ist sie ein wahrer Gaumenkitzler. Herbstsoulfood pur sozusagen. Sie ist zudem so sagenhaft fix gemacht, da der Teig aus wenigen guten Zutaten besteht und nicht gehen muss. Ziemlich weltklasse für ungeduldige Spontanbäcker wie mich.

 

 

Nach dem Backen pimpt man sie nur noch ein wenig mit weiteren frischen Feigen und Basilikum und schon kann serviert und schnabuliert werden.

 

 

Und hier nun meine beiden Kürbisknaller, die ich euch wärmstens ans Herz lege:

 

Kürbistarte mit Cheddar, Feigen und Kurkuma

 

 

Für den Teig

250 g Weizenmehl
½ TL Backpulver
125 g Kerrygold Butterschmalz, Raumtemperatur
1 Eigelb
2 EL Himbeeressig
1 EL Sesamsamen

 

Für die Füllung

500 g Hokkaidokürbis
1-2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer
1 Knoblauchzehe
2-3 Feigen
200 g Frischkäse
150 g Crème fraîche
1 Ei
1 Eiweiß
1 TL Kurkuma
50 g Geriebener Cheddar von Kerrygold
1 EL Sesamsamen
Frischer Basilikum

 

1. Eine Tarteform ( 28 cm Durchmesser) fetten oder mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 160°C Umluft bzw. 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel vermengen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zu einem glatten Teig verarbeiten. 2/3 des Teiges auf dem Boden der Tarteform ausrollen. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Form auf dem Rost in das untere Drittel des Backofens schieben und den Boden 15 Minuten vorbacken. Den Boden abkühlen lassen.
3. Den übrigen Teig zu einer Rolle formen, als Rand auf den Boden legen und so an die Form drücken, dass ein etwa 2 cm hoher Rand entsteht.
4. Den Backofen erneut auf 160°C Umluft oder 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Kürbis waschen, entstielen, entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden. Beim Hokkaidokürbis kann die Schale mitgegessen werden. Mit Rapsöl, Salz und Pfeffer vermengen und 25 Minuten in einer Auflaufform im Ofen garen. Für die spätere Verarbeitung auf Seite stellen.
5. Für die Füllung Knoblauchzehe schälen und 1/2 Knoblauchzehe sehr fein würfeln. Feigen waschen und in Spalten schneiden. Knoblauchwürfelchen, Frischkäse, Crème fraîche, Ei und Eiweiß verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Kurkuma kräftig abschmecken. Käsemasse auf dem Boden verstreichen. Kürbiswürfel und Spalten von etwa zwei Feigen dekorativ auf der Masse verteilen und mit Sesamsamen und dem geriebenen Cheddar bestreuen. Form auf dem Rost in das untere Drittel des Backofens schieben und 35 Minuten bei 160 °C Umluft bzw. 180 °C Ober-/Unterhitze backen.
6. Basilikum waschen und zupfen. Die ofenwarme Tarte mit den verbleibenden Feigenspalten und dem Basilikum garnieren und servieren.

 

 

TIPP: Den geriebenen Cheddar von Kerrygold, sowie die ebenfalls neuen Produkte Pizzakäse und Original Irische Cheddar Würfel findet ihr übrigens ab sofort im Kühlregal Eures Vertrauens.

 

UND

 

Pumpkin Bread Rolls mit Zimtbutter

 

 

Ergibt 8 Stück

60 ml Wasser, lauwarm
1 1/2 TL Trockenhefe
11 EL Ahornsirup
220 g Kürbispüree (Rezept anbei)
450-500 g Mehl
1 TL Salz

Bei Bedarf: Kürbiskerne als Stielersatz

Außerdem: Küchengarn

 

1. lauwarmes Wasser, Hefe und Ahornsirup in einer großen Schüssel miteinander verquirlen. 10 Minuten ruhen lassen.

2.  Kürbispüree zu der Hefemischung geben und gut vermischen.

3. Mehl und Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Mindestens 10 Minuten mit den Händen kneten oder alternativ 5 Minuten im Standmixer mit Knethaken. Sollte der Teig noch an den Händen kleben kann etwas Mehl ergänzt werden. 90 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.

4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeit erneut gut verkneten und in 8 gleich große Stücke teilen. Diese zu gleichmäßigen Kugeln formen.

5. Acht etwa 50 cm lange Kordeln Küchengarn zurechtschneiden. Jeweils eine Kordel um eine Brötchenkugel wickeln. Dazu den Faden oben auf der Mitte der Kugel platzieren und vier mal vorsichtig versetzt um den Teig wickeln. Wichtig ist, dass das die Kordel nicht in den Teig einschneidet. Das typische Kürbismuster entsteht später von selbst durch den Gehprozess. Die zwei Kordelenden mittig oben auf der Kugel verknoten. Die Kugeln vorsichtig etwas flach drücken.

6. Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit Frischhaltefolie abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.

7. Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Pumpkin Rolls 15-20 Minuten im Ofen backen, bis sie leicht gebräunt sind, aber die schöne gelbe Farbe noch zu erkennen ist. 20 Minuten abkühlen lassen und die Kordeln vorsichtig entfernen. Bei Bedarf einen Kürbiskern als Stielersatz in jedes Brötchen stecken.

 

Selbstgemachte Zimtbutter

100 g Butter
30 g Puderzucker
70 g Honig
1 TL Zimt

 

1. Die Butter 30 Sekunden im Mixer hell und cremig rühren.
2. Puderzucker, Honig und Zimt hinzufügen und 2 Minuten gut miteinander vermengen. Bis zum Servieren (mit Frischhaltefolie abgedeckt) kühl stellen.

 

Kürbispüree als Füllung, Beilage, für Pies und als Backzutat für Pumpkin Bread Rolls

1 kg Hokkaidokürbis
Salz
3 EL Kerrygold Butterschmalz
100-150 ml Sahne

 

1.Kürbisstiel und Stielansatz entfernen und den Kürbis entkernen. Grobe Fasern abschneiden und den Kürbis würfeln. Die Schale kann bei diesem Kürbis mit verwendet werden.

2. In wenig Salzwasser 25 Minuten weich garen und abgießen. Mit dem Butterschmalz und der Sahne pürieren. Wenn das Püree als Füllung oder Beilage verwendet wird nach Belieben salzen. Bei Pies und den Pumpkin Bread Rolls auf das Salz verzichten.

 

Tipp: Wird das Püree als Beilage verwendet noch eine Prise frisch geriebene Muskatnuss unterrühren.

 

 

Vielen Dank an die wundervolle Marke Kerrygold für die ich diese beiden Rezepte entwickeln durfte. Unser klitzekleiner Artdirector (Paule, 4 Jahre) war beim Knipsen mit Feuer und Flamme an Bord und hat ganz neue Ideen einfliessen lassen. Ich weiß noch nicht so recht, ob wir alle schon für diese Art von Food-Fotografie bereit sind, aber seht selbst:

 

 

Thihi, ich lieb den so.

 

 

Habt den weltschönsten Herbsttag,

Eure Dani

 

Fotografien_Herr K.

Best Boy_Paule, 4 Jahre

Holy moly! Das Rezept für Dark Chocolate Brownies mit Erdnüssen & Baiser auf Mascarpone-Karamell-Haube

By Sonntag, August 13, 2017 13 Permalink 14

 

 

Ja, es ist Liebööö möchte ich behaupten. Darf man in etwas Essbares verknallt sein? Also in Dark Chocolate Brownies mit Erdnüssen & Baiser auf Mascarpone-Karamell-Haube. Ich sach‘ mal ja. Oder vielmehr, ich habe hatte sie zum Fressen gern. Das Nachbacken empfehle ich somit SEHR. Aber vorerst eine klitzekleine Studie zum Thema Wetter. Oder so.

Erwiesener Maßen tragen Frauen bei schlechter Wirtschaftslage häufiger Lippenstift. Wenn alle schwarzmalen, tragen wir somit rot. So soll es tatsächlich sein. Wir investieren lieber in den kleinen Luxus und freuen uns des Lebens, als mit großen traurigen Augen vor dem CHANEL Schaufenster mit der Wunschtasche zu stehen. Richtig so.

Mit dem heutigen Gebäck haben wir da in der Vorgehensweise einiges gemein. Nun ja, irgendwie.

 

 

Bei schlechter Wetterlage schmeißt sich der klassische & saftige KNALLER Brownie in sein feinstes Ausgehkleidchen. Perfekt proportioniert portioniert, mit Blümchen und hausgemachtem Baiser auf dem Mascarpone-Sahne-Häubchen und – wie eh und je – so unfassbar verführerisch duftend.

Warum das alles? Nun ja, mit dem einen Ziel: SONNE für ALLE! *Duttfrolleintherorie  Die Wetterapp und ich sind schon verdammt zuversichtlich. Zumindest was das Rheinland betrifft. Hier wurden die kleinen Leckereien ja gestern aus dem Ofen geholt, thihi. Noch Wolken am Himmel? Dann aber ganz rasch in die Küche! Die Studie läuft.

 

 

Dark Chocolate Brownies mit Erdnüssen & Baiser auf Mascarpone-Karamell-Haube (Rezept drucken: klick)

 

 

Ergibt 12-14 Stück

Für den Teig

90 g Vollmilchschokolade, sehr gute Qualität

90 g dunkle Schokolade, sehr gute Qualität

200 g Butter, Zimmertemperatur

230 g Zucker

3 Eier

100 g Mehl

50 g Backkakao

 

Für das Topping

100 g Sahne, kalt

100 g Mascarpone, Zimmertemperatur

30 g Puderzucker

50 g Karamell (z.B. von Bonne Maman)

50 g Erdnüsse

20 Minibaisers, gekauft oder hausgemacht (Das Rezept findet Ihr ebenfalls unten im Rezept)

 

  1. Die Backform *) mit Backpapier auskleiden. Die beiden Schokoladensorten mit der Butter auf dem Wasserbad schmelzen. Zwischendurch immer wieder umrühren und die Mischung nicht zu heiß werden lassen. Zum Abkühlen auf Seite stellen. Tipp: Um das Abkühlen zu beschleunigen stelle ich die Schüssel in das Küchenwaschbecken mit eiskaltem Wasser.
  2. Butter mit Zucker in einer großen Schüssel mindestens 4 Minuten lang hell und cremig rühren. Die Schokoladenmischung hinzufügen und langsam mit einem Holzlöffel (!) vermengen. Auch beim nächsten Arbeitsschritt möglichst wenig Luft dabei einrühren, damit der Brownie genau so dicht und saftig wird wie wir ihn lieben. Den Backofen auf 160 °C Umluft/180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Mehl und Kakao in die Schüssel sieben und erneut vorsichtig mit dem Holzlöffel vermengen. Den Teig auf die Förmchen bzw. die Form verteilen und glatt streichen. In den Minitortenringen 25 Minuten backen und in der Browniebackform 30-35 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen und aus der Form lösen. Gegebenenfalls die Brownies ausstechen.
  4. Für das Topping Mascarpone und Puderzucker mit einem Schneebesen in einer Schüssel cremig rühren. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig mit dem Schneebesen einrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die Brownies geben. Karamell, Baiser und Erdnüsse darauf dekorieren. Die Blüten habe ich nur für die Fotos verwendet, allerdings sehen essbare Blüten sehen natürlich auch immer ganz wundervoll aus.

 

*) Ich habe diese Backform vom Onlineshop MeinCupcake mit Minitortenringen verwendet, aber ihr könnt natürlich auch eine klassische Browniebackform nehmen und Kreise mit einem kleinen Tortenring ausstechen.

 

 

Für das Baiser

Ergibt etwa 60 Stück

2 Eiweiß

150 g Zucker

1 EL Stärke

1/2 TL Weißweinessig

 

Für das Baiser Backofen auf 80  Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Eiweiß steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und rühren, bis sich feste Spitzen bei bilden. Stärke in die gleiche Schüssel sieben, Weißweinessig hinzufügen und gut unterrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel französischer Tülle füllen und auf das Backpapier spritzen. Etwa 100 Minuten im Ofen trocknen lassen.

 

Hausgemachtes Baiser ist natürlich kein Muss, aber ich mag die Form der französichen Tülle so gern und geschmacklich ist es ebenfalls ein Kracher. Man kann es je nach Gusto sogar mit ein paar Tropfen Vanilleextrakt oder ähnlichem aromatisieren.

 

 

ACH!

Ich muss mal dolle DANKE sagen, an meinen Fotografen & Gatten, der diese Brownies und auch all die anderen Rezepte immer so hübsch für mich ablichtet und selber immer lieber im Dunkeln Hintergrund steht. Jetzt auch mal offiziell: Vielen Dank für die stets wundervolle Arbeit! Was wäre dieser Blog ohne Dich? Nüscht. <3

 

 

 

Die sonnigsten Sonntag wünscht

Dani

PS: Glaube keiner Studie, die Du nicht selber gefälscht hast.