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Laterne, Laterne! Das kinderleichte Rezept für unfassbar leckere Weckmänner

By Sonntag, Oktober 29, 2017 9 Permalink 12

 

Heissa, ganz schön viele Namen gibt es für dieses – im wahrsten Sinne – süße Gebäck, dass uns bereits seit ein paar Tagen durch die Auslagenglasscheibe der Bäckerei des Vertrauens mit seinen Rosinenaugen anvisiert. Auf Grund dessen ist bereits der ein oder andere Vertreter von dort in unseren Einkaufskorb gehüpft. Schwupps! Und danach ziemlich fix ins Bäuchlein des kleinen Kleins.

Weckmänner, StutenkerleDambedei, Krampus und Hefekerle haben sogar gelegentlich klassische Accessoires wie Pfeifen oder auch Kirschlollies im Gepäck und zum allergrößten Glück wird das Rezept für diese leckeren Kerlchen auch heute noch zu Ehren von Bischof Martin gebacken.

Wusstet Ihr eigentlich, das die Pfeife ursprünglich seinen Bischofsstab darstellte? Doch woher kam die Sache mit dem Lolli? Ich fürchte, da waren einfach mal die Pfeifen aus, thihi. Was sich aber nicht verändert hat, dass der Weckmann den Menschen immer noch – vor allem den Kindern – eine süße Freude bereitet und das hoffentlich auch noch lange so bleibt.

Da das Kind hier schon fleissig Martinslieder schmettert – und die gruuuselige verdammt schnucklige und von klitzekleinen Händen geprickelte Gespenster-Laterne schon bereit steht – kamen wir dieses Jahr nicht drumherum uns die Martinsleckerei auch einmal selber zu Backen. Warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht?

Irgendwie schmeckt das ja doch ganz anders. So viel besser. Womöglich auch wegen der ganzen Liebe, die da vom Nachwuchs gestern Morgen dort hinein geknetet wurde. Sankt Martin wäre stolz auf uns, denn wir haben gemeinsam ziemlich viele Weckmänner produziert und sogar verschenkt. Die ersten drei Exemplare wurden allerdings schon während des Knispsens inhaliert. Allerdings mit braunen Schokotröpfchen-Knopfaugen, da hier Rosinen keine Abnehmer finden. Die finde ich nämlich tatsächlich gruselig, brrr.

Hier aber nun das absolut gelingsichere und unfassbar leckere Rezept für unsere Weckmänner, die sich heute mal ausgehfein präsentieren. Ohne Pfeife, doch dafür mit Schleife. Oha, gereimt.

 

Klitzekleine Weckmänner (Printable Rezept *klick)

Ergibt etwa 5-6 Stück

250 ml Milch

1 Würfel Hefe

100 g Zucker

125 g Butter

500 g Mehl

1 Prise Salz

1 Ei

2 Tropfen Zitronenaroma

Ansonsten:

Schokotröpfchen zum Verzieren

1 Eigelb + 1 EL Milch zum Bestreichen

1. Die Milch in einem kleinen Topf lauwarm auf der Herdplatte erwärmen. Den Topf vom Herd nehmen und die Hefe hinein bröckeln. Mit 1 EL Zucker verrühren und 10 Minuten ruhen lassen.

2. Währenddessen die Butter in einem kleinen Topf auf niedrigster Stufe schmelzen und zum Abkühlen auf Seite stellen.

3. Mehl, den restlichen Zucker, Salz, Hefemischung, Ei, Zitronenaroma und die geschmolzene Butter mit dem Knethaken der Küchenmaschine mindestens 5 Minuten zu einem glatten Teig vermengen. Klebt der Teig noch an den Händen, dann einfach etwas Mehl ergänzen. Den Teig zu einer Kugel formen, mit einem Küchenhandtuch abdecken und 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. TIPP: Ich heize den Backofen meist auf 50 °C Umluft vor, stelle den Ofen dann aus und die Teigschüssel hinein. So hat es der Teig schön muckelig warm und kann in Ruhe gehen.

4. Die Schüssel aus dem Ofen nehmen und diesen erneut auf 50 °C Umluft erwärmen. Damit die Weckmänner alle gleich groß sind wiege ich 130 g Teig pro Stutenkerl ab. Diese Teigstücke zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Kugeln mit einem Küchenhandtuch abdecken und weitere 20 Minuten im ausgeschalteten Ofen gehen lassen. Das Backblech aus dem Ofen nehmen.

5. Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen. Die Teigkugeln mit der Hand so flach drücken, dass eine ovale Form entsteht. Mit dem Messer so einschneiden, dass man Kopf, Arme und Beine des Weckmanns mit den Händen formen kann.


 

 

 

Die Teigreste sammeln, damit kann man später einen weiteren Weckmann zaubern. Für Augen und  Knöpfe die Schokotröpfchen in den Teig drücken.

 

 

 

Eigelb und Milch verquirlen. Die Weckmänner mit dieser Mischung sorgfältig einpinseln und 12-14 Minuten goldbraun im Ofen backen.

 

 

Fertig ist der selbstgebackene Weckmann. Bereit zum Verputzen oder zum Verschenken.

 

 

Keine Bange übrigens, die Kirschlollies haben wir uns am Nachmittag auf der Herbstkirmes gegönnt. Ach, für alle die Ihr Wissen in Sachen Stankt Martin auffrischen möchten, denen kann ich dieses  kindgerechte Filmchen vom WDR empfehlen. *klick

Happy Herbst weiterhin,

Eure Dani

Fotos_Herr K.

Klitzekleiner Bäcker_Paule

SLICE SLICE BABY! Hausgemachte Pizza mit Cheddar, Rucola und Parmaschinken sowie Feldsalat mit Cheddar, Granatapfelkernen & kandierten Walnüssen

By Sonntag, Oktober 8, 2017 6 Permalink 8

  – enthält Werbung für Kerrygold – 

 

 

 

You had me at Pizza. So ist das. Es gibt Pizza und das Frollein ist am Start. Sowas von. Aber bitte die mit dem hauchdünnen Boden und dem ultraknusprigen Rand. Heissa! Ja, Pizza ist eine Wissenschaft für sich. Und wer mir eine verdammt gute Pizza kredenzt, der wird mich so schnell nicht mehr los. Ach, erwähnte ich schon, dass die Vorfahren des Gatten Italiener sind?

Obwohl wir trotzdem keinen Pizzastein, geschweige denn einen Steinofen besitzen, habe ich mich trotzdem an dieses Wagnis der hausgemachten Pizza herangetraut. Mit einem kleinen Trick funktioniert das nämlich auch so. Mehr dazu gleich im Rezept. Denn wer nicht wagt, der gewinnt ja auch niemals den Pizzapokal, nech.

Die Belagwahl fiel diese Mal neben der selbstgekochen Tomatensoße auf Klassiker wie Rucola und Parmaschinken, sowie vorher in Knoblauch-Öl eingelegte Cherrytomaten. Für den zusätzlichen Geschmackskick durfe es ein geriebener irischer Cheddar sein. Klitzekleine fusion cuisine quasi.

 


 

 

Und ich hätte sie ganz alleine gegessen, wären da nicht die zwei Herren des Hauses gewesen. Ratzi fatzi weg war die. Wie gewünscht und in den kühnsten Träumen erhofft, hausgemachte Pizza wie frisch von Pizzabäcker Guiseppe aus Dublin rübergebeamt. Ich lege Euch dieses feine Pizzarezept somit sehr ans Herz.

 

 

Und hier ist es:

 

Knusprige hausgemachte Pizza mit Cheddar, Rucola und Parmaschinken

 

 

Für 4 Personen

 

Für den Teig

500 g Mehl (Typ 405)

2 TL Salz

300 ml Wasser, lauwarm

5 g frische Hefe

 

1. Mehl mit Salz in einer großen Schüssel vermengen. Die Hefe im lauwarmen Wasser lösen und zu der Mehlmischung geben. Anschließend 20 Minuten (ganz wichtig) mit den Knethaken der Küchenmaschine kneten.

2. Den Teig in vier Portionen teilen, einzeln in Frischhaltefolie einpacken und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

 

Für die Tomatensoße

2 Schalotten

3 EL gutes Olivenöl

1 Knoblauchzehe

400 g Passata / Tomatenpüree

1 EL Süßrahmbutter (z.B. von Kerrygold)

Salz

Pfeffer

 

1. Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit Olivenöl etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Knoblauch schälen, ebenfalls in kleine Würfel schneiden und mit dem  Tomatenpüree in den Topf geben. 2o Minuten köcheln lassen und zwischendurch umrühren. Mit Butter, Salz und Pfeffer abschmecken.

2. Die Soße mit einem Stabmixer fein pürieren und bis zur Weiterverarbeitung auf Seite stellen. Tipp: Sie lässt sich wunderbar am Vortag zubereiten und bis zum Verbrauch mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank lagern.

 

Für den Belag

250 g Dattelcherrytomaten

1 Knoblauchzehe

100 ml Olivenöl

1/2 TL Salz

Pfeffer

100 g Rucola / Rauke

300 g Kerrygold Original Irischer Cheddar, gerieben

120 g Parmaschinken / Prosciutto di Parma

 

1. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Knoblauchzehe schälen und in kleinste Würfel schneiden. Tomaten mit Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Rucola waschen und gegebenenfalls Stiele entfernen.

 

Für die Pizza

 

1. Den Backofen auf 260 Grad Ober-/Unterhitze inklusive dem umgedrehten Backblech vorheizen. Die einzelnen Pizzen auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen (etwa 2-3 mm dick) und den Rand etwa 1 cm umschlagen. Diesen mit den Fingen fest drücken. Die Pizzen auf jeweils ein Stück Backpapier legen und mit der vorgekochten Tomatensoße dünn bestreichen. Den Käse auf der Pizza verteilen und ein paar eingelegte Tomaten darauf geben. Tipp: Wer mag hebt ein paar frische Tomaten auf und legt diese nach dem Backen auf die Pizza. Diese Kombination aus eingelegten frischen und gegarten Tomaten schmeckt ganz hervorragend. Die Pizzen mit dem Backpapier auf das heiße Backblech legen und jeweils 4-5 Minuten im Ofen backen, bis der Käse geschmolzen und der Rand schön knusprig ist.

2. Rucola und Parmaschinken auf den heißen Pizzen verteilen und etwas von der Olivenöl-Knoblauch-Mischung darüber geben, in der die Tomaten lagen. Die Pizzen sofort servieren und genießen.

 

 

 

 

 

Für das Team Anti-Kohlenhydrate habe ich noch ein köstliches Salätchen gezaubert. Nein, ohne Mais, das ist ebenfalls der Cheddar, nur in Würfelform. Zur Feier des Tages darf ich hier deswegen auch zwei Rezepte auffahren, denn beide Sorten – Original irischer Pizzakäse und Original Irischer Cheddar gerieben  von Kerrygold –  findet Ihr nun ab sofort im Kühlregal Eures Vertrauens. YAY!

 

 

Der Feldsalat mit Cheddar, Granatapfelkernen & kandierten Walnüssen funktioniert als Beilage oder auch als Hauptspeise wunderbar. Einfach die Mengen anpassen und bei der Hauptspeise Baguette dazu reichen, welches in Öl und Knoblauch geröstet wurde. *Nur für #teamkohlenhydrate Die crunchigen, süßen Walnüsse sind ein echtes Träumchen dazu.

 

 

Abgerundet wird diese süß-herzhafte Kombination durch ein Honig-Senf-Dressing, das hier auch bei vielen anderen Salaten zum Einsatz kommt. Mega gut! Die Grantapelkerne kann man auch wunderbar gegen Birnenspalten austauschen, die man kurz in etwas Butter scharf angebraten hat. Beides perfekt für den Herbst.

 

Feldsalat mit Cheddar, Granatapfelkernen & kandierten Walnüssen

 

 

300 g Feldsalat

1 Granatapfel

100 g Walnüsse, ohne Schale

4 EL Zucker

1 TL Zimt

2 EL Wasser

4 TL Senf

5 TL Honig

4 EL Walnussöl

8 TL Rotweinessig

Salz

Pfeffer

100 g Kerrygold Cheddar Salatwürfel

 

1. Feldsalat putzen, waschen und abtropfen lassen. Granatapfelblütenansatz entfernen, Granatapfel an den Seiten mit dem Messer einschneiden, aufbrechen und die Kerne herauslösen.

2. Für die kandierten Walnüsse Nüsse, Zucker, Zimt und Wasser  in eine für die Mikrowelle geeignete Schüssel geben und vermengen. Die Schüssel abdecken und 2 Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle stellen. Erneut umrühren und für weitere 2 Minuten in die Mikrowelle stellen. Die Nüsse auf einem Backpapier ausbreiten und abkühlen lassen. In mundgerechte Stücke zerteilen.

3. Für die Vinaigrette Senf und Honig in einer kleinen Schüssel verquirlen. Walnussöl und Essig unter rühren hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Den Feldsalat auf den Tellern anrichten. Mit Granatapfelkernen, Walnüssen und Cheddar garnieren und der Vinaigrette beträufeln.

 

Heieiei, beim Schreiben habe ich jetzt aber ganz schön Appetit bekommen…ich bin mal in der Küche.

Habt den allerschönsten Sonntag,

<3  Dani

Fotos und Pizzatester_Herr K.

Kürbistarte mit frischen Feigen & Cheddar sowie Pumpkin Bread Rolls mit süßer Zimtbutter – Hui, gleich zwei Rezepte für den goldenen Herbst.

By Sonntag, Oktober 1, 2017 14 Permalink 8

– Enthält Werbung für Kerrygold  – 

 

 

Juchu, da ist er ja, der goldene Herbst! *von dem Regentag gestern mal abgesehen

Neben all den prächtigen Farben und dem obligatorischen Kastaniensammeln, Bastelnachmittagen mit dem Kind, schönstem Licht und cozy Kakaotrinken auf der heimischen Couch hat diese wunderschöne Jahreszeit auch zwei einfache und ebenso köstliche Kürbisrezepte an Bord. Nur zwei? Ach, natürlich gibt es unzählige und ganz wundervolle weitere – Habt Ihr eins? Dann verlinkt es mir doch gerne in den Kommentaren! – doch diese zwei beiden sind meine aktuellen Lieblinge. Also: Hingesetzt und aufgetischt! Es gibt ofenwarme Kürbistarte mit frischen Feigen, Cheddar und Kurkuma, sowie knusprige Pumpkin Bread Rolls mit süßer Zimtbutter. Herrlich. Ich wünsche Ihr könntet ihn riechen. Diesen unwiderstehlichen Brötchenduft. Könnt Ihr?

 

 

 

 

Hier bei uns zu Hause sind wir übrigens ziemlich große Kürbisfans und sobald einer von uns das erste Exemplar entdeckt wird losgebacken und gekocht. Oder auch losgerannt, durch das große Kürbislabyrinth auf unserem Lieblingsbauernhof. Schummeln erlaubt.

Dieses Jahr habe ich mich jedoch zum ersten Mal an eine Art Brötchen-Ikebana gewagt. Damit meine knusprigen und saftigen Kürbisbrötchen nicht nur so heißen, sondern auch ein wenig mehr nach Kürbis aussehen. Keine Bange, das ist wie Basteln für Anfänger, also ran an die Kordel. *mehr dazu gleich im Rezept 

 

 

Und während man sich ein knuspriges Kürbisbrötchen mit kalter Zimtbutter gönnt, denkt man an diese betörende Tarte…

 

 

 

Tarterataaa! Die da gerade im Ofen backt. Mit aromatischen Cheddar, den frischen Feigen und dem krossen Sesamboden ist sie ein wahrer Gaumenkitzler. Herbstsoulfood pur sozusagen. Sie ist zudem so sagenhaft fix gemacht, da der Teig aus wenigen guten Zutaten besteht und nicht gehen muss. Ziemlich weltklasse für ungeduldige Spontanbäcker wie mich.

 

 

Nach dem Backen pimpt man sie nur noch ein wenig mit weiteren frischen Feigen und Basilikum und schon kann serviert und schnabuliert werden.

 

 

Und hier nun meine beiden Kürbisknaller, die ich euch wärmstens ans Herz lege:

 

Kürbistarte mit Cheddar, Feigen und Kurkuma

 

 

Für den Teig

250 g Weizenmehl
½ TL Backpulver
125 g Kerrygold Butterschmalz, Raumtemperatur
1 Eigelb
2 EL Himbeeressig
1 EL Sesamsamen

 

Für die Füllung

500 g Hokkaidokürbis
1-2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer
1 Knoblauchzehe
2-3 Feigen
200 g Frischkäse
150 g Crème fraîche
1 Ei
1 Eiweiß
1 TL Kurkuma
50 g Geriebener Cheddar von Kerrygold
1 EL Sesamsamen
Frischer Basilikum

 

1. Eine Tarteform ( 28 cm Durchmesser) fetten oder mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 160°C Umluft bzw. 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel vermengen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zu einem glatten Teig verarbeiten. 2/3 des Teiges auf dem Boden der Tarteform ausrollen. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Form auf dem Rost in das untere Drittel des Backofens schieben und den Boden 15 Minuten vorbacken. Den Boden abkühlen lassen.
3. Den übrigen Teig zu einer Rolle formen, als Rand auf den Boden legen und so an die Form drücken, dass ein etwa 2 cm hoher Rand entsteht.
4. Den Backofen erneut auf 160°C Umluft oder 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Kürbis waschen, entstielen, entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden. Beim Hokkaidokürbis kann die Schale mitgegessen werden. Mit Rapsöl, Salz und Pfeffer vermengen und 25 Minuten in einer Auflaufform im Ofen garen. Für die spätere Verarbeitung auf Seite stellen.
5. Für die Füllung Knoblauchzehe schälen und 1/2 Knoblauchzehe sehr fein würfeln. Feigen waschen und in Spalten schneiden. Knoblauchwürfelchen, Frischkäse, Crème fraîche, Ei und Eiweiß verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Kurkuma kräftig abschmecken. Käsemasse auf dem Boden verstreichen. Kürbiswürfel und Spalten von etwa zwei Feigen dekorativ auf der Masse verteilen und mit Sesamsamen und dem geriebenen Cheddar bestreuen. Form auf dem Rost in das untere Drittel des Backofens schieben und 35 Minuten bei 160 °C Umluft bzw. 180 °C Ober-/Unterhitze backen.
6. Basilikum waschen und zupfen. Die ofenwarme Tarte mit den verbleibenden Feigenspalten und dem Basilikum garnieren und servieren.

 

 

TIPP: Den geriebenen Cheddar von Kerrygold, sowie die ebenfalls neuen Produkte Pizzakäse und Original Irische Cheddar Würfel findet ihr übrigens ab sofort im Kühlregal Eures Vertrauens.

 

UND

 

Pumpkin Bread Rolls mit Zimtbutter

 

 

Ergibt 8 Stück

60 ml Wasser, lauwarm
1 1/2 TL Trockenhefe
1 EL Ahornsirup
220 g Kürbispüree (Rezept anbei)
450-500 g Mehl
1 TL Salz

Bei Bedarf: Kürbiskerne als Stielersatz

Außerdem: Küchengarn

 

1. lauwarmes Wasser, Hefe und Ahornsirup in einer großen Schüssel miteinander verquirlen. 10 Minuten ruhen lassen.

2.  Kürbispüree zu der Hefemischung geben und gut vermischen.

3. Mehl und Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Mindestens 10 Minuten mit den Händen kneten oder alternativ 5 Minuten im Standmixer mit Knethaken. Sollte der Teig noch an den Händen kleben kann etwas Mehl ergänzt werden. 90 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.

4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeit erneut gut verkneten und in 8 gleich große Stücke teilen. Diese zu gleichmäßigen Kugeln formen.

5. Acht etwa 50 cm lange Kordeln Küchengarn zurechtschneiden. Jeweils eine Kordel um eine Brötchenkugel wickeln. Dazu den Faden oben auf der Mitte der Kugel platzieren und vier mal vorsichtig versetzt um den Teig wickeln. Wichtig ist, dass das die Kordel nicht in den Teig einschneidet. Das typische Kürbismuster entsteht später von selbst durch den Gehprozess. Die zwei Kordelenden mittig oben auf der Kugel verknoten. Die Kugeln vorsichtig etwas flach drücken.

6. Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit Frischhaltefolie abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.

7. Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Pumpkin Rolls 15-20 Minuten im Ofen backen, bis sie leicht gebräunt sind, aber die schöne gelbe Farbe noch zu erkennen ist. 20 Minuten abkühlen lassen und die Kordeln vorsichtig entfernen. Bei Bedarf einen Kürbiskern als Stielersatz in jedes Brötchen stecken.

 

Selbstgemachte Zimtbutter

100 g Butter
30 g Puderzucker
70 g Honig
1 TL Zimt

 

1. Die Butter 30 Sekunden im Mixer hell und cremig rühren.
2. Puderzucker, Honig und Zimt hinzufügen und 2 Minuten gut miteinander vermengen. Bis zum Servieren (mit Frischhaltefolie abgedeckt) kühl stellen.

 

Kürbispüree als Füllung, Beilage, für Pies und als Backzutat für Pumpkin Bread Rolls

1 kg Hokkaidokürbis
Salz
3 EL Kerrygold Butterschmalz
100-150 ml Sahne

 

1.Kürbisstiel und Stielansatz entfernen und den Kürbis entkernen. Grobe Fasern abschneiden und den Kürbis würfeln. Die Schale kann bei diesem Kürbis mit verwendet werden.

2. In wenig Salzwasser 25 Minuten weich garen und abgießen. Mit dem Butterschmalz und der Sahne pürieren. Wenn das Püree als Füllung oder Beilage verwendet wird nach Belieben salzen. Bei Pies und den Pumpkin Bread Rolls auf das Salz verzichten.

 

Tipp: Wird das Püree als Beilage verwendet noch eine Prise frisch geriebene Muskatnuss unterrühren.

 

 

Vielen Dank an die wundervolle Marke Kerrygold für die ich diese beiden Rezepte entwickeln durfte. Unser klitzekleiner Artdirector (Paule, 4 Jahre) war beim Knipsen mit Feuer und Flamme an Bord und hat ganz neue Ideen einfliessen lassen. Ich weiß noch nicht so recht, ob wir alle schon für diese Art von Food-Fotografie bereit sind, aber seht selbst:

 

 

Thihi, ich lieb den so.

 

 

Habt den weltschönsten Herbsttag,

Eure Dani

 

Fotografien_Herr K.

Best Boy_Paule, 4 Jahre